Von ef am 27. Juni 2011

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Am Sonntag, den 26. Juni war es endlich soweit, endlich kam der Anpfiff zur Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen im Olympiastadion in Berlin. Bundestrainerin Silvia Neid und ihre Mannschaft schafften es, gegen die Rivalinnen aus Kanada mit 2:1 zu gewinnen. Eröffnet wurde das diesjährige Sommermärchen von Bundespräsident Christian Wulff. Elf Minuten dauerte die Eröffnungszeremonie und schon ging es los. Insgesamt waren 73.680 Zuschauer im Olympiastadion zu Gast. Auch vor dem Fernseher und vorm Radio verfolgten die Menschen das erste Spiel. Die WM dauert bis zum 17. Juli 2011. Das nächste Spiel der deutschen Frauennationalmannschaft findet am 30. Juni in Frankfurt a. M. statt. Ab 20:45 Uhr spielen sie gegen die Frauenfußballmannschaft aus Nigeria.
Fair Play ist beim Fußballspiel das A und O. Fair Trade-Fußbälle werden in Pakistan per handarbeit hergestellt. Bis zu drei Stunden wird an einem Ball gearbeitet. Im Rahmen des Fair Trade werden die Näher und Näherinnen unterstützt. Beim Kauf eines Fair Trade-Fußballs sogen die Verbraucher für eine gerechte Entlohnung und eine soziale Behandlung der Arbeiter und Arbeiterinnen. Gerade in den Regionen, in denen besonders viele Frauen zum Unterhalt der Familien beitragen, wird dafür gesorgt, dass den Bedürfnissen der Frauen entsprochen wird. Spezielle „Joint Bodys“ vertreten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und entscheiden über den Einsatz der Fairtrade-Prämien. Alle Arbeiter und Arbeiterinnen erhalten einen gesetzlichen Mindestlohn bei guten Arbeitsbedingungen und haben gleichzeitig ein Einspruchsrecht bezüglich der Entscheidungen des „Joint Bodys“. Kinderarbeit und Zwangsarbeit sind verboten. Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen werden regelmäßig geschult und sie und ihre Familien haben eine gute Krankenversorgung und sind sozial abgesichert.
Fußballer und Fußballerinnen können verschiedene Fair Trade-Fußbälle im Shop finden und bestellen.
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Von ef am 25. Juni 2011

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Am 25.06.2011 fand in Paris die 35. Sitzung des Welterbekomitees der UNESCO statt. 2010 stellte Deutschland einen Antrag zur Aufnahme der alten Buchenwälder auf die Welterbeliste. Dabei benannte man den Nationalpark Jasmund und der Serrahn im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern, Grumsin im UNESCO-Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin in Brandenburg, den Nationalpark Hainich in Thüringen und den Nationalpark Kellerwald-Edersee in Hessen für die Aufnahme auf die Liste.
Das „Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt” wurde am 16. November 1972 verabschiedet. 187 Länder haben das Welterbeübereinkommen gegengezeichnet. Mit der Welterbekonvention möchte man vor allem die kulturellen und natürlichen Erscheinungen erhalten, die für die gesamte Menschheit von Bedeutung sind. Alle Vertragssaaten haben sich verpflichtet, diese Orte zu erhalten und zu schützen. Die UNESCO-Welterbeliste schützt alle natürlich vorkommenden Landschaften und Kulturgüter. Zudem werden auch erdgeschichtliche Formationen und Kulturlandschaften geschützt. Gebiete und Gebäude, die durch die Umwelt und den Menschen bedroht werden, werden auf der „Liste des gefährdeten Welterbes“ vermerkt. Hierfür können die teilnehmenden Staaten den Schutz mit Hilfe des „Welterbe-Fonds“ vorantreiben und stabilisieren. Insgesamt zählt man 911 Welterbestätten in 151 Ländern. 176 Gebiete sind auf der Welterbeliste aufgeführt.
Die Buchenwälder sind nun die dritte Weltnaturerbestätte in Deutschland und bilden zusammen mit dem UNESCO-Weltnaturerbe Buchenurwälder der Karpaten ein gemeinsames Gebiet. 1995 wurde die Grube Messel und 2009 das Wattenmeer in die Welterbeliste vermerkt.
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Von ef am 15. Juni 2011
Jedes Jahr produzieren wir Menschen so viel Müll, dass wir Gefahr laufen eines Tages an unserem eigenen Abfall zu ersticken. Mit der Europäischen Woche zur Abfallvermeidung sollen vom 19. bis zum 27. November 2011 sollen alle Menschen in Europa lernen, wie man Abfall verringern kann. 2010 fanden 4.000 Aktionen in 16 europäischen Ländern statt. Mit den vielen Informationsveranstaltungen sollen nicht nur die Verbraucher auf das Thema aufmerksam gemacht werden, sondern auch die Industrie und der Handel. Auch viele Aktionen finden in dieser Woche statt. Jeder kann nicht nur bei diesen Veranstaltungen mitmachen, sondern auch selbst Aktionen vorschlagen. Informationen zu den Themenbereichen und die Anmeldeunterlagen findet man auf der Seite von www.nabu.de.
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Von ef am 9. Juni 2011

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Der Baobab-Baum, auch Affenbrotbaum genannt, wächst in Afrika und produziert Früchte, die fruchtig-herb, süßlich und gleichzeitig säuerlich schmeckt. Die Gebiete, in denen die Baobab-Bäume wachsen, sind meist nicht sehr fruchtbar. Die Erfinder des BAOLA-Erfrischungsgetränks haben die Vorzüge der Baobab-Frucht erkannt und setzen sich zudem für den fairen Handel ein. Dadurch können die Menschen, die in diesen Gebieten leben für ihren Lebensunterhalt sorgen. Die Baobab-Pflanzen werden nicht genetisch gezüchtet und bekommen auch keine Pestizide oder künstliche Dünger. Angebaut werden die BAOLA-Baobab-Früchte in Malawi. Auch die restlichen Inhaltsstoffe, mit den BAOLA-Erfrischungsgetränken vermischt werden, sind Naturprodukte und stammen von Betrieben, die ihre Produkte nach ökologischen und biologischen Gesichtspunkten herstellen. BAOLA ist vegan, frei von Gluten, künstlichen Zusatzstoffen und BAOLA ist ein reines biologisches Getränk, die im Rahmen des fairen Handels hergestellt und vertrieben wird. Aus diesem Grund wurde den BAOLA-Erfrischungsgetränken nicht nur das Fair Trade-Siegel, sondern auch das Bio-Siegel verliehen. Die Macher der BAOLA-Erfrischungsgetränke helfen mit ihren Gewinnen verschiedenen Projekten, die den Menschen in der Dritten Welt zugutekommen.
Im Shop kann man das BAOLA-Erfrischungsgetränk als Sixpack in den Geschmacksrichtungen Baobab & Mango, Baobab & Kirsch oder Baobab Pur bestellen. Wer noch nicht so genau weiß, welches der drei Getränke einem am besten schmecken könnte, sollte sich den Probiermix nach Hause holen. Die Flaschen, in denen die BAOLA-Erfrischungsgetränke angeliefert werden, sind Mehrwegpfandflaschen aus Glas und können im Handel entsorgt werden. Auch findet man Baobab Pulver in 50 Gramm, 100 Gramm, 250 Gramm oder in der 500 Gramm Packungen.
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Von ef am 3. Juni 2011
Das Bundesamt für Naturschutz setzt sich für den erhalt der Tier- und Pflanzenwelt ein. Mit dem Projekt „Habitat Mare“ setzt sich das BfN speziell für den Schutz der biologischen Vielfalt der offenen Meere und Küsten ein. Seevögel, Fische, Meeressäuger und die dazugehörige Pflanzenwelt, Sandbänke und Riffe ein.
Auch andere europäische Staaten versuchen die Meeresgebiete regional und international zu schützen. Geregelt wird dieser Schutz von den Vogelschutz-, der Fauna-Flora-Habitat- und der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinien (MSRRL). Hierbei wurde ein Netzwerk eingerichtet, die Meeresschutzgebiete ins Leben gerufen haben. Das Gesamteuropäische Netzwerk heißt „Natura 2000“ und dient dem Schutz der biologischen Vielfalt. In Deutschland existieren zehn „Natura 2000“ Gebiete.
Bis 2012 will das Bundesamt für Naturschutz ein weltweites Netzwerk aufbauen, das sich um den Schutz des Meeres und der Tier- und Pflanzenwelt in und um das Meer bemüht. Auch hilft das BfN die marine Biodiversität in der Antarktis zu schützen. Natürlich hilft das BfN auch bei vielen anderen Projekten mit. Dazu gehören die Zusammenarbeit mit Naturschutzorganisationen und die Unterstützung von Projekten wie die Beobachtung von Schweinswalen, den Schutz von Robben in der Ostsee, etc. Mehr Informationen zum Projekt „Habitat Mare“ des Bundesamtes für Naturschutz, findet man auf deren Homepage.
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Von ef am 31. Mai 2011
Nun haben sich die Minister der CDU, CSU und FDP geeinigt und festgelegt, dass bis 2021, spätestens 2022 wirklich alle Atommeiler in Deutschland abgeschaltet werden sollen. Drei Atomkraftwerke sollen allerdings bis dahin quasi auf Reserve weiterlaufen, das sind die drei neuesten deutschen Atommeiler. Diese Atomkraftwerke sollen dann Strom auf Bedarf produzieren. Ursprünglich hatte die Bundesregierung eine Laufzeitverlängerung bis 2036 beschlossen. Durch die neue Regelung wurde der ursprüngliche Beschluss zum Ausstieg, welches bereits von der rot-grünen Vorgängerregierung ausgehandelt und im vergangenen Herbst von der jetzigen Bundesregierung wieder außer Kraft gesetzt wurde, wieder fast so, wie ursprünglich beschlossen, übernommen.
Die sogenannte Brennelementesteuer bleibt nach wie vor bis zum Jahr 2016 bestehen. Nachdem die ältesten AKW nicht mehr genutzt werden, verringern sich die Einnahmen für die Bundesregierung um ca. eine Milliarde Euro jährlich.
Die Umweltverbände BUND, NABU, Greenpeace lehnen den Beschluss der Regierung einstimmig ab. Ein Atomausstieg bis 2022 ist inakzeptabel. Nach der Atomkatastrophe von Fukushima hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel nämlich zugesichert, dass man so schnell es geht den Atomausstieg beschließen würde. Dieses Versprechen wird mit dem Regierungsbeschluss nicht erfüllt. Durch den „Stand-by-Modus“ verschiedener Atommeiler ist die Gefahr einer Atomkatastrophe in Deutschland weiterhin gegeben. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die Förderung von alternativen Energieerzeugern nach wie vor weiter gekürzt werden soll. Laut Greenpeace bestehe auch weiterhin die Gefahr von Verzögerungstaktiken der Atomkonzerne. Wenn der Netzausbau und die Kraftwerksinvestitionen gedrosselt werden, dann haben die Energieanbieter eine Begründung, um die Reaktoren weiter betreiben zu können. Auch seitens der Ethikkommission gibt es Kritik. Der „Stand-by-Betrieb“ ist laut Klaus Töpfer, dem Vorsitzenden der Kommission nicht empfehlenswert.
Ein Atomausstieg bis 2022 ist nicht schnell, im Gegenteil. Nur wenn es feste Termine zur Abschaltung der einzelnen AKW gibt, dann werden sich die Energieversorger sich umorientieren und sich mehr auf den Ausbau der alternativen Energiequellen konzentrieren. Dadurch würde auch mehr Zuspruch seitens der Bevölkerung entstehen.
Aus diesem Grund werden alle Umweltschutzorganisationen auch weiterhin sich für den schnellen Atomausstieg einsetzen. Wer gerne mitmachen möchte, kann Termine zu den Veranstaltungen auf den Seiten von Greenpeace, NABU und BUND finden.
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Von ef am 26. Mai 2011
Wer jetzt darüber nachdenkt, den kommenden Urlaub auf einem Campingplatz zu verbringen, der sollte sich für Ecocamping entscheiden.
Es gibt mehr als 230 Campingplätze in ganz Europa die dem Ökostandard entsprechen. Der Unterschied zu herkömmlichen Campingplätzen ist ganz einfach. Auf einem Ecocamping-Campingplatz versucht der Betreiber des Platzes die Umwelt zu schonen, die Natur zu schützen und zu erhalten und die Kosten für sich und die Gäste zu schonen. Man achtet darauf, dass der Strom nicht unnötig genutzt wird, dass das Wasser nicht verschwendet wird und dass die Gäste ihren Müll nach ökologischen Gesichtspunkten trennen. Natürlich bemühen sich die Betreiber auch darum neue, regenerierbare Energiequellen zu nutzen. Leere Stellplätze werden nachts nicht beleuchtet und die öffentlichen Räume sind so konzipiert, dass sich das licht zum Beispiel mit Bewegungsmeldern anschalten, die Lichter am Wegesrand mit Solarzellen betrieben werden und dass zum Reinigen der Anlage nur umweltverträgliche Mittel verwendet werden. Hier lernen die Gäste ihre Umwelt zu schonen und bewusster mit den Ressourcen umzugehen. Die Ecocamping-Campingplätze werden wie die herkömmlichen Campingplätze in verschiedene Kategorien eingeteilt, ähnlich dem Sternesystem von Hotelanlagen.
Der Verein zur Förderung von Umwelt- und Naturschutz, Sicherheit und Qualität in der Campingwirtschaft hat Ecocamping im Jahr 2002 eingeführt. Erfunden wurde diese Idee bereits 1998 von der Internationalen Bodensee-Stiftung. Diese basiert auf der Grundlage des höchsten Europäischen Umwelt-Managementssystems (EMAS) Jedes Jahr werden alle Campingplätze überprüft, die das Prädikat Ecocamping-Campingplatz erwerben wollen. Die Betreiber können sich vom Verein beraten lassen und gleichzeitig wird das Entwicklungspotential des gesamten Platzes in den Bereichen Sicherheit, Qualität und Umweltschutz analysiert. Um das Umwelt- und Qualitätsmanagement zu gewährleisten, werden alle Beteiligten regelmäßig geschult und geprüft. Die Berater vor Ort erstellen, gemeinsam mit den Betreibern der Campingplätze, ein Maßnahmeplan. Dieser entspricht den festgelegten Kriterien des Vereins und sollte innerhalb von drei Jahren verwirklicht werden. Dieser Maßnahmeplan wird jährlich überprüft und gleichzeitig wird eine CO2-Bilanz erstellt. Alle Ergebnisse werden in einem Bericht zusammengefasst und bei bestehen erhalten die Campingplätze das Siegel „Ecocamping“. 2010 hat der Verein zur Förderung von Umwelt- und Naturschutz, Sicherheit und Qualität in der Campingwirtschaft hierfür den Deutschen Camping-Preis gewonnen. Das Bundesumweltministerium und die Europäische Kommission schätzen den Verein und das Projekt sehr. Aus diesem Grund haben sich viele Mitglieder diesem Verein angeschlossen. Hierzu gehören Wirtschaftsverbände und Landesverbände aus dem Campingbereich, der Bundesverband der Campingwirtschaft Deutschland, Umweltverbände, der Deutsche Camping Club und viele weitere Organisationen. Über 180 Campingplätze in der Schweiz, in Österreich und in Deutschland sind mit dem Ecocamping Siegel ausgezeichnet worden.
Wer nun auf den Geschmack gekommen ist und seinen Urlaub gerne auf einem Ecocamping Campingplatz verbringen möchte, findet die alle Campingplätze und viele wertvolle Informationen zum Thema Ecocamping auf der Seite www.ecocamping.net.

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Von ef am 18. Mai 2011
Auch in diesem Jahr wird am 22. Mai der „Tag der biologischen Vielfalt“ gefeiert. In diesem Jahr richten die Veranstalter ihre Aufmerksamkeit auf die Wälder. Jedes Jahr werden etwa 12 bis 15 Millionen Hektar Wald von uns Menschen zerstört. Dabei werden auch die Lebensräume vieler Tier- und Pflanzenarten gefährdet, bzw. komplett ausradiert. Auf der Liste der Weltnaturschutzunion sind über 16.306 von mehr als 40.000 Arten auf der ganzen Welt bedroht, also über 40%.

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Wälder und Tiere sind für uns Menschen überlebenswichtig. Schon in der Schule lernen Kinder, wie viel man den Pflanzen und Tieren zu verdanken hat. Sauerstoff, Wasser und der Boden liefern uns Menschen lebensnotwendige Ressourcen. Ohne Pflanzen und Tiere würden diese Ressourcen verloren gehen und wir Menschen würden das nicht überleben. Experten fordern daher mehr Engagement aller Länder in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Trotz der vielen Bemühungen, werden in vielen Ländern die Wälder abgeholzt. Soja und Agrosprit haben eine größere Bedeutung für die Industrie, als der Schutz der Natur. Vor allem Entwicklungs- und Schwellenländer sind besonders stark von dieser Entwicklung betroffen.
Auch wenn das schnelle Geld lockt, auf lange Frist gesehen, schadet der Mensch nur sich selbst. Die Böden verlieren ihren natürlichen Schutzmechanismen und trocknen aus, der Boden wird unfruchtbar und verwandelt sich am Ende zu einer Art Wüste. Die Menschen, die in diesen Gebieten leben verarmen und so schraubt sich die Spirale immer weiter nach unten.
Insgesamt werden etwa 1,1 Milliarden Menschen auf der ganzen Welt gezählt, die in Armut leben. Etwa 70 Prozent dieser Menschen leben auf dem Land. Sie leben hauptsächlich im und vom Wald. Nur wenn die Natur und die darin beheimateten Lebewesen geschützt werden und man darauf achtet, dass Umweltschutz und Nachhaltigkeit gesichert sind, haben diese Menschen eine Zukunft.
Seit über 30 Jahren existiert der faire Handel. Die Kleinbauern in Lateinamerika, Asien und Afrika sorgen für den Schutz der Wälder und ihrer Umwelt, indem sie ihrer Landwirtschaft nachhaltig und umweltschonend nachgehen. Eines der Fair Trade Umweltstandards berücksichtigt den Schutz der biologischen Vielfalt. Das bedeutet, dass bestimmte Gebiete und die darin lebenden Arten geschützt werden. Dabei lernen die Menschen vor Ort, dass Monokulturen Gift für die Natur sind. Auch nutzen sie das Licht und den Wind zur Erzeugung von Strom und Licht. Sorten- und Artenvielfalt müssen erhalten und gefördert werden. Auch Gen-Pflanzen oder Tiere dürfen für die Produktion von Fair Trade Waren nicht genutzt werden. Statt Umweltgifte einzusetzen, setzt man auf natürliche Feinde und Pflanzen, die parasitär lebende Pflanzen und Tiere umweltschonend vertreiben. Der kontrollierte biologische Anbau ist also ein weiterer Standard des fairen Handels.
Wir alle sollten einen Beitrag zum Schutz der biologischen Vielfalt beitragen. Am 22. Mai wird es viele Veranstaltungen zum „Tag der biologischen Vielfalt“ geben. Deshalb lohnt es sich schon jetzt Produkte aus dem fairen Handel zu nutzen. Eine riesige Auswahl an Lebensmitteln und Bekleidung gibt es im Shop. Wer noch etwas über den „Tag der biologischen Vielfalt“ erfahren möchte, kann das unter http://www.cbd.int/idb/ nachlesen.
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Von ef am 13. Mai 2011
1907 wurde die erste Pfadfinderbewegung vom britischen General Robert Baden-Powell ins Leben gerufen. Seine Idee war es eine internationale, religiös und politisch unabhängige Erziehungsmethode für Kinder und Jugendliche zu verwirklichen. Das erste Pfadfindertreffen fand vom 31. Juli bis zum 9. August 1907 auf Brownsea Island statt. Etwa 22 Jungen aus verschiedenen Schichten nahmen an diesem Treffen teil. Um die sozialen Unterschiede nicht zu erkennen, trugen alle Teilnehmer eine einheitliche Uniform. Noch heute sollen junge Menschen innerhalb der Pfadfinderbewegung lernen, in der Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen. Diese Entwicklung soll mit Hilfe von werten und Normen gefördert werden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde diese Methode weltweit bekannt. 1909 fand bereits das erste große Pfadfindertreffen in London statt. Über 11.000 Jugendliche nahmen an diesem Treffen teil. Auch Mädchen waren von dieser Idee begeistert und so entstanden 1910 Pfadfinderinnengruppen.
Seit 2011 sind ca. 41 Millionen Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt Mitglied in der Pfadfinderbewegung. In den Gruppen der Neuzeit dürfen Jungen und Mädchen gleichberechtigt eintreten und mitwirken. In Deutschland existieren vier Ringverbände und 140 weitere Pfadfinderbünde. Innerhalb dieser Verbände sind mehr als 260.000 Kinder und Jugendliche Mitglied.
Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg in Neuss (DPSG) hat sich dazu entschlossen ab sofort nur noch Pfadfinderhemden aus Fair Trade-Bio-Baumwolle zu tragen. Die DPSG ist eine der größten Pfadfinderverbände in Deutschland und die Mitglieder sind die ersten Pfadfinder weltweit, deren Klufthemden zu 100 % Bio und Fair Trade sind. Mit diesem Schritt möchte der Verband, zusammen mit seinen Mitgliedern ein Zeichen setzen. Nachhaltigkeit, respektvolles Handeln allen Mitmenschen gegenüber und der Umwelt sind dem Verband sehr wichtig. Mit den Fairtrade-zertifizierten Hemden aus Bio-Baumwolle machen sie das auch durch die Pfadfinderbekleidung deutlich sichtbar.
Schöne und bequeme Bekleidung aus Fair Trade-Bio Baumwolle findet man übrigens auch im Shop.
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Von ef am 8. Mai 2011

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Seit 1923 wird in Deutschland in jedem Jahr am zweiten Sonntag im Mai der Muttertag gefeiert. An diesem Tag dankt man allen Müttern für ihr Engagement.
An diesem Tag schenkt man einer Mutter liebevoll gestaltete Muttertagskarten, Blumen und kleine Naschereien. Fair Trade Geschenke stehen dabei hoch im Kurs. Natürlich kann man an jeden anderen Tag ein Dankeschön an Mutti verschenken.

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Leckere Fair Trade Schokolade und viele andere Überraschungen dazu findet man im Shop.
Allen Müttern einen schönen und vor allem sonnigen Muttertag 2011.
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