Von pb am 13. Dezember 2011
Sie suchen noch ein passendes Geschenk für Weihnachten oder für einen Geburtstag?
Verschenken Sie doch einfach einen Gutschein. In unserem Shop bieten wir Gutscheine zum verschenken an. So kann sich der Beschenkte selbst aussuchen was ihm gefällt.
Hier finden Sie unseren fair trade Gutschein.

Abgelegt unter Allgemein, Fair Trade, Mode für Ökos, Naturtextilien, Shoppingtipps | getagged: fair, geschenk, gutschein, trade
Von pb am 8. August 2011
Es gibt verschiedene Möglichkeiten um Energie zu sparen und dadurch die Umwelt zu schonen. Bei Häusern hilft eine gute Isolierung Energie zu sparen. Der Angenehme Nebeneffekt ist, dass man nicht nur Energie spart, sondern auf lange Sicht auch sehr viel Heizkosten. Meist muss man erst etwas in Sparmaßnahmen investieren, aber in der Regel rechnen sich derartige Investitionen schon in einem absehbaren Zeitraum.
Im Haushalt gibt es viele Möglichkeiten um Energie zu sparen. Zum Beispiel verbrauchen viele Geräte im sogenannten Standby-Modus viel Strom, ohne dass man sie in Benutzung hat. Auf einen längeren Zeitraum kommt da einiges an unnötigen Kosten zusammen. Hierfür gibt es spezielle Steckleisten die man über einen Schalter ausschalten kann. Nach dem Ausschalten wird im Standby-Modus keine Energie mehr verschwendet.
Mittlerweile gibt es aber auch schon viele Produkte auf dem Markt die auch im Betrieb viel sparsamer sind als herkömmliche Geräte. LED-Lampen zum Beispiel verbrauchen im Betrieb nur wenige Watt trotz guter Leuchtkraft.
Oft sieht man Energie nur in Strom und Wärme, aber auch Wasser ist Energie, denn für die Aufbereitung von Wasser wird sehr viel Energie aufgewendet. Auch beim Wasserverbrauch kann man vieles tun um Energieverschwendung zu vermeiden. So gibt es Einsätze für Waschtisch-Armaturen, die dabei helfen weniger Wasser zu verbrauchen. Beim Duschen kann man so auch Wasser sparen. Ein guter Spar-Duschkopf verbraucht nur sechs Liter Wasser pro Minute. Ermöglicht wird dies dadurch, dass kleine Luftblasen in den Wassertropfen eingeschlossen werden.
Im Internet findet man noch weitere Produkte, die dabei helfen Energie im Haushalt zu sparen. Darüber hinaus bietet das Internet zahlreiche Möglichkeiten um sich zu informieren wie man selbst Energie sparen kann. Ein gutes Forum findet man zum Beispiel unter www.utopia.de. Auf der Fairena Messe im Oktober 2012 kann man sich auch über Möglichkeiten informieren um Energie zu sparen.
Und nun viel Spaß beim Sparen!
Abgelegt unter Energie | getagged: Energie, energiesparen, heizkosten, sparen, strom, Wasser
Von ef am 17. Juli 2011
Im September ist es wieder soweit, vom 8. bis 10. September findet die Messe FA!R 2011 in Dortmund statt. Alle Besucher können dann wieder Lebensmittel, Kosmetik, Kunsthandwerk, Bekleidung und viele weitere Produkte aus dem fairen Handel probieren und erwerben.
Mittlerweile wird in 58 Ländern nach den Grundsätzen des fairen Handels produziert. Etwa 1,6 Millionen Bauern und Arbeiter profitieren inzwischen vom Fair Trade. Bei der FA!R 2011-Messe findet diesmal eine Sonderschau zum Thema „Mode und Accessoires“ statt. Viele Designer und Designerinnen zeigen auf der Messe die Modetrends der Saison 2011/2012. Vor allem Ethic Fashion Trends stehen dabei hoch im Kurs.
Zu den Neu-Austellern im Bereich „Getränke“ zählen die Firmen Bierlinie, Baobab Social Business, LemonAid Beverage und Fair Wein. Am Messestand der Firma Fair Wein kann man zum Beispiel erlesene Weine aus Südafrika, Chile und Argentinien probieren und kaufen. Die LemonAid Beverage GmbH aus Hamburg vertreibt seit 2009 eine Limonade mit dem Namen „LemonAid“. Dieses Getränk besteht aus biologisch angebautem Limettensaft, Minze und fair gehandeltem Zucker. Die Baobab Social Busines GmbH in München ist seit 2010 mit dem Baola-Erfrischungsgetränk auf dem Markt. Sogar in der Bierbranche setzt man auf den fairen Handel. „Mogozo Pils“ aus den Niederlanden ist ein Pils, das zu 100 % Fair Trade ist.
Sonderschauen, Seminare und Workshops wird es ebenfalls wieder auf der Fair-Handels-Messe geben. Präsentiert wird die FA!R 2011 vom „Eine Welt Netz NRW e.V.“. In der „Genusswelt“ kann man während des Besuchs der Messe Kaffee, Schokolade, Tee, Säfte oder andere Produkte aus dem fairen Handel konsumieren. In Deutschland kaufen mehr und mehr Verbraucher Kaffee, Tee, Wein und Säfte aus dem fairen Handel. 2010 wurden über eine Millionen Liter Fair Trade-Wein und etwa 7.218 Tonnen Kaffee getrunken. Nach dem Essen schmeckt dann noch ein Cocktail, den man sich an einer der Cocktail-Bars bestellen kann. Selbstverständlich werden alle Gerichte und alle Getränke aus fair gehandelten Produkten zubereitet.
Neben der Messe FA!R 2011 findet die Fachtagung „Faire Schmuckstücke und Gläserne LieferKetten“ statt. Hier erfährt man alles über den Abbau von Edelmetallen, der Herstellung von Rohstoffen und der Produktion von Schmuck und IT-Produkten.
Der FA!R-Handelspreis ist ein Preis, der 2011 zum zweiten Mal verliehen wird. Händler, die sich auf den Vertrieb und Handel von fair gehandelten Waren wie Lebensmittel, Drogerieartikel und Textilien spezialisiert haben und Betreiber von Weltläden können sich bis zum 01. August 2011 für den FA!R-Handelspreis bewerben. Verliehen wird dieser Preis vom Handelsjournal, dem Wirtschaftsmagazin für den Einzelhandel, der Messe Westfalenhallen Dortmund GmbH und dem Einzelhandelsverband Westfalen-Münsterland.
Wer noch mehr über die Messe FA!R 2011 erfahren möchte, kann Informationen auf der Seite www.fair2011.de nachlesen. Hier findet man auch den Bewerbungsbogen für den FA!R-Handelspreis 2011.
Abgelegt unter Allgemein, Fair Trade, Fairanstaltungen | getagged: BAOLA-Erfrischungsgetränk, Eine Welt Netz NRW e.V., FA!R2011, Fair Handelspreis, Fair Trade, Faire Schmuckstücke und Gläserne LieferKetten, Fairer Handel, LemonAid
Von ef am 15. Juli 2011
2009 protestierten die deutschen Milchbauern gegen die geringen Abnahmepreise der Milchverarbeitungsbetriebe. Als Symbol für ihren Protest nutzten die Bauern das Bild einer schwarz-rot-goldenen Kuh, die liebevoll auf den Namen „Faironika“ getauft wurde.

©Ludwig Hilger_PIXELIO
Einige pfiffige Milchbauern aus Süddeutschland und der Bundesverband deutscher Milchviehhalter (BDM) begannen sich 2010 gegen die Dumpingpreise der des Handels zu wehren. In dieser Zeit entstand auch die Idee für die faire Milch. Die am Projekt teilnehmenden Milchbauern aus Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen erhalten nun den geforderten Abnahmepreis von 40 Cent pro Liter Milch. Mit diesem Betrag sind die Kosten der Milchbauern gedeckt. Das Label für die faire Milch wurde von der Milchvermarktung Süddeutschland (MVS) und dem Bundesverband Deutscher Milchviehhalter entwickelt. In vielen ländlichen Gebieten Süddeutschlands kann man lebensgroße Kuhmodelle finden, die in den Farben schwarz, rot und gold angemalt sind. Die faire Milch wird traditionell, umweltfreundlich und frei von genetischer Manipulation hergestellt. Ziel ist eine hochwertige Produktqualität, dem die Verbraucher zu 100% vertrauen können und gerechte Verkaufspreise, die wirklich den Milchbauern zugute kommen. Alle Kühe weiden in der freien Natur und werden ausschließlich mit Grünfutter gefüttert, die aus der Region stammen. Die Produktion der fairen Milch sichert nicht nur eine große Anzahl an Arbeitsplätzen, sondern reduziert den Energieverbrauch, die Abgasbelastung und in Zukunft auch die Transportwege. Auch Organisationen wie Imkerverbände, der Bund Naturschutz und andere Umweltprojekte werden von den Milchbauern, die sich für die faire Milch entschieden haben, unterstützt. Alle Milchbauern verpflichten sich außerdem, die Tiere artgerecht zu halten.
Die faire Milch ist nicht nur fair, sondern auch gesund. In fairer Milch befinden sich wichtige Aminosäuren, die der Mensch nicht selbst produzieren kann. Energie liefern die Kohlenhydrate der Milch und das Milchfett. Osteoporose wird durch Kalzium verhindert. Mit Milch stärkt man auf natürliche Art und Weise die Knochen und die Zähne. Hinzu kommen dann noch die Omega-3-Fettsäuren, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die sich positiv auf die menschliche Gesundheit auswirken.
Eine kritische Meinung im Bezug auf die faire Milch hat der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter. Der BDM konnte nachweisen, dass die regionale Verarbeitung der fairen Milch nicht zu 100% erfüllt werden kann. Es gibt nicht genügend Molkereien in der Nähe der Höfe, wie zum Beispiel in Bayern. Aus diesem Grund müssen häufig Milchlieferungen nach Südhessen gefahren und verarbeitet werden. Doch die Milchvermarktung Süddeutschland und die Milchbauern, die sich für die faire Milch verpflichtet haben, sind auf dem besten Weg auch dieses Problem zu lösen.
Die faire Milch kostet zwischen 89 und 99 Cent. Die H-Milch gibt es mit einem Fettanteil von 1,8 % und 3,8 %.
Abgelegt unter Allgemein, Fair Trade, Initiativen | getagged: Bundesverband deutscher Milchviehhalter (BDM), faire Milch, Faironika, Michvermarktung Süddeutschland (MVS)
Von ef am 10. Juli 2011
Am Samstag, den 09. Juli 2011 fand in Augsburg die Fair Handels Messe Bayern 2011 statt. In diesem Jahr wurden über 1.000 Teilnehmer erwartet, die ihre fair gehandelten Produkte und Dienstleistungen auf der Messe zur Schau stellten. Veranstaltet wurde die Messe vom Verein Eine Welt Netzwerk Bayern. In diesem Jahr fand die eintägige Messe zum dritten Mal in Folge statt. Alle zwei Jahre werden auf der Fair Handels Messe Bayern Produkte, Informationen und Ideen vorgestellt.
Die Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. existiert seit 1999 und möchte mit ihren Kampagnen, zu denen auch die Fair Handels Messe Bayern gehört, die Landwirtschaft, das Handwerk und den Handel stärken, die den fairen Handel betreiben. In Bayern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen bemühen sich täglich Landwirte, Handwerker und Händler nach den Kriterien des fairen Handels zu arbeiten. In den vergangenen Jahren ist der Absatz des Fair Trade kontinuierlich gestiegen. Die Stadt Augsburg ist die erste bayerische Fair Trade-Stadt. Im Juli 2010 wurde der Stadt diese Auszeichnung verliehen. Wer es in diesem Jahr nicht geschafft hat die Augsburger Messe zu besuchen, kann sich jederzeit auf der Internetplattform des Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. über weitere Aktionen des Vereins informieren.
Abgelegt unter Allgemein, Fair Trade, Fairanstaltungen, Initiativen | getagged: Eine Welt Netzwerk Bayern e.V., Fair Handels Messe Bayern 2011, Fair Trade, Fairer Handel
Von ef am 6. Juli 2011
1999 wurde von der Europäischen Kommission die „Rahmenrichtlinie zur Verbesserung der Luftqualität“ beschlossen. Dabei wurde festgelegt, dass in Städten und Ballungsräumen die Schadstoffemissionen begrenzt werden sollten.

©Dieter Schütz_PIXELIO
Acht Jahre später, im März 2007 wurden dann die Feinstaubplaketten und die Umweltzonen eingeführt. Man unterscheidet dabei drei verschiedene Kennzeichnungsformen. Diesel mit Euro 4 oder nachgerüstetem Partikelfilter und PKW, die einen geregelten Katalysator besitzen und mit Benzin fahren, erhalten eine grüne Plakette. Diesel mit Euro 3 Filter dürfen eine gelbe Plakette und Diesel mit Euro 2 eine rote Plakette tragen. Alle älteren Fahrzeuge dürfen nicht mehr in den Innenstädten fahren.
Der ADAC veröffentlichte im Juni 2011 eine Studie der Technischen Universität Cottbus, die zeigt, dass die „Verordnung zur Kennzeichnung emissionsarmer Kraftfahrzeuge“, bzw. die „Feinstaubverordnung“ die Grenzwerte meist trotzdem überschreiten und die erwartete Verbesserung der Luftqualität und Verringerung der Schadstoffbelastung kaum realisiert werden konnte. Insgesamt gibt es über 30 Umweltzonen in ganz Deutschland.
Obwohl es mehr als 18.000 Studien über die gesundheitlichen Auswirkungen aufgrund von Feinstaub gibt, sind die Zusammenhänge nicht wirklich erforscht und so gibt es noch keinen 100%igen Nachweis darüber, wie und ob sich der allein der Feinstaub, der aus dem Autoauspuff kommt, sich einzig und allein negativ auf die Gesundheit auswirkt. Nach wie vor werden Feinstaubpartikel auch aus Schornsteinen und Fabriken ausgestoßen. Es kann also nicht ausgeschlossen werden, dass die Umwetzung der „Feinstaubverordnung“ nur dann wirklich realisierbar ist, wenn man nicht nur die Autoabgase berücksichtigt, sondern auch den Feinstaub, der aus anderen Quellen stammt.
Abgelegt unter Allgemein | getagged: ADAC, Feinstaubplaketten, Feinstaubverordnung, Rahmenrichtlinie zur Verbesserung der Luftqualität, Umweltzonen, Verordnung zur Kennzeichnung emissionsarmer Kraftfahrzeuge
Von ef am 3. Juli 2011

©J.Bredehorn_PIXELIO
35 Staaten haben sich am Sonntag, den 03. Juli 2011 in Berlin versammelt, um die kommende Weltklimakonferenz in Durban (Südafrika) vom 28. November bis 09. Dezember 2011 vorzubereiten.
Zwei Tage lang versuchen alle Klimaunterhändler der teilnehmenden Staaten sich anzunähern, denn bisher sind sich alle Länder nicht einig und haben noch keinen gemeinsamen Konsens in Bezug auf ein einheitliches Klimaabkommen gefunden. Ganz besonders wichtig ist es die Teilnehmer dazu zu bewegen, die Endergebnisse umzusetzen, die 2010 auf der Klimakonferenz in Cancún beschlossen wurden.
Ende 2012 läuft da Kyoto-Protokoll aus. Die Volksrepublik China und die USA sorgen für die größte Umweltverschmutzung weltweit. Solange diese beiden Staaten sich nicht an einem verbindlichen Klimaabkommen verpflichten, wird es sicherlich nicht klappen die Klimaerwärmung und die Umweltverschmutzung zu stoppen.
Greenpeace und viele andere Umweltschutzorganisationen hoffen auf eine positive Entwicklung der Klimakonferenz in Berlin. Es ist wichtig, dass sich alle teilnehmenden Staaten einig werden, denn auf dem Weltklimagipfel in Kopenhagen im Jahre 2009 sind alle Gespräche im Sand verlaufen und man konnte sich nicht einigen. Ohne Einigung laufen wir Menschen Gefahr weiterhin die Umwelt so zu schädigen, dass das Klima in Zukunft sich auf drei bis vier Grad erwärmen wird. Dabei würden wir unsere komplette Umwelt nicht nur verändern, sonder weitreichend zerstören, denn Klimakatastrophen würden dann bittere Realität werden. Schon jetzt gibt es weltweit extreme Dürren, Überflutungen und Stürme in Gebieten, in denen man früher diese Ereignisse kaum oder gar nicht kannte. Sogar der Meeresspiegel steigt von Jahr zu Jahr deutlich.
Der Petersburger Klimadialog findet noch bis Montag, den 04. Juli in Berlin statt. Es bleibt zu hoffen, dass sich alle Teilnehmer der Klimakonferenz einigen, denn noch ist es nicht zu spät, aber viel Zeit bleibt nicht mehr.
Abgelegt unter Allgemein | getagged: Greenpeace, internationale Klimakonferenz in Berlin, Klimakonferenz in Cancún, Kyoto-Protokoll, Petersburger Klimadialog, Weltklimakonferenz in Durban (Südafrika)
Von ef am 30. Juni 2011

©Günter Havlena_PIXELIO
Seit dem 24. Mai 2011 kann man am Wettbewerb zum deutschen Naturschutzpreis teilnehmen. Wer eine gute und vor allem zukunftsträchtige Idee für den Schutz der Natur hat, sollte sich bewerben, denn der Wettbewerb endet am 19. September 2011. Dieser Förderpreis wird vom Bundesamt für Naturschutz und vom Outdoorausrüster Jack Wolfskin vergeben. In diesem Jahr heißt das Motto „Zukunft Wald – schützen, erleben, nutzen“. 2011 ist nämlich das „Internationale Jahr der Wälder“. Jeder kann bei diesem Wettbewerb mitmachen. Wichtig ist nur, dass die Ideen dem diesjährigen Motto entsprechen müssen. Zunächst müssen die Teilnehmer eine Ideenskizze bis zum 22. August 2011 einreichen. Aus der Vielzahl der Ideenskizzen werden die Besten ausgewählt. Im Anschluss müssen die Teilnehmer ein ausführliches Konzept ausarbeiten und das dann bis zum 19. September einreichen. Je schneller man die Ideenskizze einreicht, desto mehr Zeit hat man, um das Konzept auszuarbeiten. Mit den Ideen sollen alle Menschen angesprochen und zur Mitarbeit für den Naturschutz angeregt werden. Die Gewinner sollen dann diese Ideen schnell umsetzen und allen Menschen, innerhalb von etwa zwei Jahren, zugänglich machen. Für die besten Ideen gibt es ein Preisgeld, mit dem das Vorhaben finanziert werden kann. Zum „Internationalen Jahr der Wälder“ soll die Vielfalt der Wälder in den Vordergrund gestellt werden. Die Nutzung der Wälder sollte mit dem Schutzgedanken und der Nachhaltigkeit in Einklang gebracht werden. Nur so haben auch unsere Nachfahren die Chance ihre Zeit in der gesunden Natur zu verbringen und nicht nur aus Büchern von ihnen zu lesen.
Die Preisverleihung des deutschen Naturschutzpreises 2011 findet am 17. November 2011 im Bundesamt für Naturschutz in Bonn statt.
Abgelegt unter Allgemein, Initiativen, Öko-Netz | getagged: Bundesamt für Naturschutz, Deutscher Naturschutzpreis, Internationales Jahr der Wälder, Zukunft Wald - Schützen erleben nutzen
Von ef am 28. Juni 2011
Wer den fairen Handel unterstützen möchte, der kann gleich doppelt helfen, wenn er oder sie die Heimtextilien bei der Firma Caleb´s Hill erwirbt. Gegründet wurde die Firma mit Sitz in Braunschweig von André Hintsches und Ruben Maier-Gerber. Der Name „Caleb´s Hill“ hat seinen Ursprung in der Bibel. Hier findet man die Geschichte von Kaleb, der das Ziel hatte den Berg Hebron einnehmen zu dürfen und somit dem auserwählten Volk den Einzug in das gelobte Land ermöglichen wollte. Den Machern von Caleb´s Hill ist vor allem das Auftreten von Kaleb ins Auge gestoßen, denn er blieb bis zuletzt sehr mutig, entschlossen und verlor nie sein Vertrauen in Gott. Das Ziel von Caleb´s Hill ist ganz einfach. Vor allem möchte man den Gedanken des Fair Trade in die Tat umsetzen und den Menschen in der dritten Welt helfen, einen gerechten und sozialen Markt aufzubauen und aufrecht zu erhalten und dabei den hohen Umweltstandards des fairen Handels zu entsprechen.
Nicht nur die Bauern und die Herstellerfirmen profitieren von der Ideologie des fairen Handels, auch alle anderen bedürftigen Menschen weltweit. Für jedes Produkt, das Verbraucher von der Firma Caleb´s Hill erwerben, wird einem anderen hilfsbedürftigen Menschen geholfen. Das ist das sogenannte „1 zu 1-Versprechen“ des Unternehmens. Wird ein Produkt verkauft, dann wird die entsprechende Menge an Baumwolle ein Hilfsprojekt weitergeleitet. Sobald genug Baumwolle zusammengekommen ist, wird dieser Rohstoff für ein Hilfsprojekt verwendet. Es gibt mehrere Partnerfirmen in den Regionen der dritten Welt, die diese Projekte von Caleb´s Hill unterstützen. Alle Kosten werden von Caleb´s Hill getragen. Damit die Hilfsgüter auch wirklich den Bedürfnissen der Menschen entsprechen, werden die Partner vor Ort befragt. Sie wissen am Besten, welche Güter dringend gebraucht werden. Auch werden die Hilfsgüter direkt vor Ort hergestellt, so kann man auch direkt wirtschaftliche Hilfe leisten. Die Auswahl der Hersteller entsprechen den sozialen und ökologischen Normen von Caleb´s Hill. Alle gespendeten Produkte werden genau dokumentiert, denn man möchte zu 100% garantieren, dass die Hilfsgüter auch wirklich dort ankommen, wo sie benötigt werden. Jeder Kunde von Caleb´s Hill kann mit Hilfe der 1 zu 1-Nummer die Herkunft und die Weiterverarbeitung der Baumwolle auf der Homepage des Unternehmens mitverfolgen. Nach jedem Hilfsprojekt werden außerdem Bilder und Informationen auf der Website von Caleb´s Hill veröffentlicht. Man kann sich sogar zusätzlich per E-Mail informieren lassen.

©Dieter Schütz_PIXELIO
Aktuell unterstützt das Unternehmen das Kinderhilfswerk „Global Care“ in Indien. Etwa 100 Schulkinder haben bei dieser Aktion je zwei komplette Schuluniform-Sets erhalten. Verteilt wurden die Geschenke in den Slums der Stadt Dehradun in der Nähe des Himalajagebirges.
Abgelegt unter Fair Trade, Initiativen, Naturtextilien | getagged: Caleb´s Hill, Fair Trade, Fairer Handel, Heimtextilien
Von ef am 27. Juni 2011

©Wolfgang Pfensig_PIXELIO
Am Sonntag, den 26. Juni war es endlich soweit, endlich kam der Anpfiff zur Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen im Olympiastadion in Berlin. Bundestrainerin Silvia Neid und ihre Mannschaft schafften es, gegen die Rivalinnen aus Kanada mit 2:1 zu gewinnen. Eröffnet wurde das diesjährige Sommermärchen von Bundespräsident Christian Wulff. Elf Minuten dauerte die Eröffnungszeremonie und schon ging es los. Insgesamt waren 73.680 Zuschauer im Olympiastadion zu Gast. Auch vor dem Fernseher und vorm Radio verfolgten die Menschen das erste Spiel. Die WM dauert bis zum 17. Juli 2011. Das nächste Spiel der deutschen Frauennationalmannschaft findet am 30. Juni in Frankfurt a. M. statt. Ab 20:45 Uhr spielen sie gegen die Frauenfußballmannschaft aus Nigeria.
Fair Play ist beim Fußballspiel das A und O. Fair Trade-Fußbälle werden in Pakistan per handarbeit hergestellt. Bis zu drei Stunden wird an einem Ball gearbeitet. Im Rahmen des Fair Trade werden die Näher und Näherinnen unterstützt. Beim Kauf eines Fair Trade-Fußballs sogen die Verbraucher für eine gerechte Entlohnung und eine soziale Behandlung der Arbeiter und Arbeiterinnen. Gerade in den Regionen, in denen besonders viele Frauen zum Unterhalt der Familien beitragen, wird dafür gesorgt, dass den Bedürfnissen der Frauen entsprochen wird. Spezielle „Joint Bodys“ vertreten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und entscheiden über den Einsatz der Fairtrade-Prämien. Alle Arbeiter und Arbeiterinnen erhalten einen gesetzlichen Mindestlohn bei guten Arbeitsbedingungen und haben gleichzeitig ein Einspruchsrecht bezüglich der Entscheidungen des „Joint Bodys“. Kinderarbeit und Zwangsarbeit sind verboten. Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen werden regelmäßig geschult und sie und ihre Familien haben eine gute Krankenversorgung und sind sozial abgesichert.
Fußballer und Fußballerinnen können verschiedene Fair Trade-Fußbälle im Shop finden und bestellen.
Abgelegt unter Allgemein, Shoppingtipps | getagged: FIFA-WM, Fußball Weltmeisterschaft der Frauen, Fußball-Weltmeisterschaft