Von ef am 31. August 2010
Endlich ist das Energie-Gutachten da und doch werden die eigentlichen Fragen zur Zukunft der Energieerzeugung nicht wirklich beantwortet.
Das Gutachten selbst scheint nicht das Ergebnis erzielt zu haben, die von der derzeitigen Regierung erwünscht ist. Die Wissenschaftler haben sogar festgestellt, dass eine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke absolut nicht notwendig ist. Weder auf die Versorgung des Landes mit Strom noch auf die Preisgestaltung der Elektrizität wird eine längere Laufzeit von Atomkraftwerken Einfluss haben. Man kann auch ohne Atomkraftwerke die Bundesrepublik Deutschland zu 100% mit Energie versorgen.
Nun heißt es Nachdenken und ein Energiekonzept für die Zukunft aushandeln. Ziel ist es einen Ertrag von bis zu 2,3 Milliarden Euro durch einen „Beitrag“ der Gewinne der Energieunternehmen zu erhalten. Damit möchte die Regierung den Staatshaushalt auffüllen.
16 Bundesländer haben nun bekannt gegeben, dass falls die Bundesregierung die Laufzeiten der Atommeiler ohne die Mitsprache des Bundesrates durchsetzen würden, diese eine Klage beim Verfassungsgericht einreichen werden.
Nach wie vor ist auch die Frage nicht geklärt, wohin die ausgebrannten Brennelemente gebracht und gelagert werden sollen. Sollte sich die Bundesregierung für eine Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke aussprechen, dann werden diejenigen ausgebremst, die sich für den Bau von Kraftwerken für Öko-Strom und erneuerbare Energien einsetzen.
Noch arbeitet die Bundesregierung an einem Energiekonzept. Wie sie ausfallen wird, das weiß noch niemand. Aus diesem Grund ist es wichtig für uns alle, schon zu Hause in den eigenen vier Wänden darauf zu achten, Strom zu sparen, Wasser sinnvoll zu Nutzen und die Umwelt zu schützen.
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Von ef am 29. August 2010
In diesem Jahr feiert die Natur- und Umweltschutzorganisation Greenpeace ihren 30. Geburtstag. Im Jahre 1980 sorgte der Deutsche Ableger der Organisation, die 1971 von Aktivisten in Vancouver ind Kanada ins Leben gerufen wurde, durch ihren Widerstand gegen die Verschmutzung der Luft mit dem Giftstoff Dioxin und der Dünnsäureverschmutzung der Nordsee durch den Pharmakonzern Boehringer aus Ingelheim am Rhein. Schon damals machten die Mitglieder der Vereinigung die Menschen darauf aufmerksam, wie die Umwelt und die Natur durch die Industrie ausgebeutet und vernichtet werden.

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Erst am 30. April 1995 wurde Greenpeace Deutschland richtig bekannt. Der Öltank Brent Spar wurde damals von den Aktivisten der Organisation belagert und man versuchte, die Versenkung dieses Tanks zu verhindern. Irrtümlich wurde die Brent Spar als Ölplattform bezeichnet. Es handelte sich allerdings um einen riesigen Öltank der Firmen Shell und Esso, welches in der Nordsee schwamm. Greenpeace wollte damals erreichen, dass der Tank umweltfreundlich abmontiert und nicht einfach in die Nordsee versenkt werden sollte. Durch diese Aktion gelang es Greenpeace die Bevölkerung der Länder Deutschland, Dänemark und den Niederlanden dazu aufzufordern, diese Tankstellen zu boykottieren. Am 20. Juni 1995 wurden der Druck und die Verluste auf Shell so groß, dass die Zuständigen sich dazu entschlossen den Öltank, wie gefordert, nicht in der Nordsee zu versenken, sondern an Land zu demontieren und zu vernichten.
Die OSPAR (auch OSPARCOM), ist ein e Vertrag, der das Meer des Atlantiks im Nordosten schützen soll. 1992 wurde dieser Vertrag zwischen den Staaten Belgien, Deutschland, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Island, Luxemburg, Norwegen, Niederlande, Portugal, Spanien, Schweden und der Schweiz geschlossen. Mit dieser Vereinbarung wurde der Schutz der Nordsee und des nordöstlichen Teils des Atlantiks besiegelt. Nachdem die OSPAR auch für die Entscheidung über die Errichtung von Bohrinseln und Windenergieanlagen zuständig ist, wurde im Juli 1998 ein Verbort der Versenkung von Bohrinseln und Öltanks im nördlichen Teil des Atlantischen Ozeans beschlossen.
Mittlerweile besteht Greenpeace Deutschland aus über 550.000 Mitgliedern. 40 Mitglieder gehören zum obersten Beschlussgremium. Die Organisation zählt damit zu den größten Umweltschutz- und Naturschutzorganisationen in Deutschland. Auch in Zukunft werden die Mitglieder sich für den Kampf gegen die Verschmutzung und Ausbeutung der Umwelt und der Natur einsetzen. Weitere Informationen kann man unter http://www.greenpeace.de/ nachlesen.
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Von ef am 26. August 2010

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2008 hat die EU vereinbart, dass ab 2009 nach und nach alle Glühlampen, die die beschlossenen Anforderungen zur Verminderung des Energieverbrauchs nicht erfüllen nicht mehr produziert und gehandelt werden dürfen. 2009 wurden neben den 100 Watt-Glühbirnen auch die matten Glühlampen vom Markt genommen. Ab dem 01. September sind die 75 Watt-Glühbirnen dran.
Durch die Einführung von LED-Lampen und anderen energieeffizienten Glühbirnen können die Verbraucher bis zu 80 Prozent des Energieverbrauchs einsparen. Die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) hat berechnet, dass man zum Beispiel bei der Nutzung einer 11 Watt-Energiesparlampe im Vergleich zu einer 60 Watt-Glühbirne bis zu einhundert Euro Stromkosten sparen kann. Die Leistung beider Leuchtmittel ist gleichwertig.
Auf keinen Fall sollte man versuchen, die letzten Glühlampen in Massen zu erwerben und zu horten. Wesentlich besser sei es jetzt zu handeln und alle Leuchtmittel in der Wohnung, gegen energiesparende Lampen auszutauschen. Mittlerweile kann man viele verschiedene Energiesparlampen in unterschiedlichen Farbtönen und in verschiedenen Modellen kaufen. Je nachdem, wie kalt oder warm das Licht erscheinen soll, sollte man am besten den Fachmann fragen oder man schaut sich die Energiesparlampen unter http://www.stromeffizienz.de/aus. Auch kann man auf diesen Seiten noch viele weitere Tipps für den Bereich Energiesparen im Alltag finden. Weitere Informationen gibt es auch auf der Homepage des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie http://www.bmwi.de/.
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Von ef am 22. August 2010

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Besonders beliebt ist bei vielen der Genuss von Kaffee. Wenn dieser frisch gemahlen wird, dann verbreitet er einen aromatischen Duft, der nicht nur die Sinne anregt, sondern auch den Appetit. Die Meisten möchten in diesem Moment eine Tasse frisch aufgebrühten Kaffee trinken. Doch woher stammt dieses wunderbare Getränk und gibt es denn auch Kaffee aus dem fairen Handel?
Der Kaffee stammt aus Äthiopien und wurde bereits im 9. Jahrhundert nach Christus schriftlich erwähnt. Im 14. Jahrhundert brachten Sklavenhändler die Kaffeebohne nach Arabien. Man vermutet allerdings, dass die Röstung der Kaffeebohnen erst hundert Jahre später erfunden wurde. Im Jahre 1645 eröffnete in Europa das erste Kaffeehaus. Die Venezianer hatten die Idee dazu und schnell verbreiteten sich die Kaffeehäuser über ganz Europa. Die Kaffeepflanze selbst wurde erst im 17. Jahrhundert durch die Holländer auf andere Anbaugebiete verbreitet und heute zählt man insgesamt 50 Länder, in denen Kaffee angebaut wird.
Die bekanntesten Kaffeesorten sind die Arabica-Bohnen und die Robusta-Bohnen. Man unterteilt die Kaffeebohnen je nach Anbauort und Sorte in verschiedene Güte-Sorten. Bei der Kaffeebohne handelt es sich um die Samen der Früchte, die auf der Kaffeepflanze heranwachsen.
Neben Öl zählt Kaffee zu den wichtigsten Handelsgütern auf der ganzen Welt. Pro Jahr werden pro Person ca. 146 Liter Kaffee getrunken. Aufgrund der großen Nachfrage wurden seit der Verbreitung der Kaffeepflanzen sehr viele Plantagen mit Monokulturen aus dem Boden gestampft. Dabei wurden sehr viele Tropenwälder gerodet und nach einer Untersuchung des WWF, der Stiftung für den Schutz der biologischen Vielfalt und der natürlichen Umwelt, ist die Zerstörung der Tropenwälder der Grund für das Aussterben der Flora und Fauna, die in diesen Gebieten angesiedelt sind. Eine weitere Auswirkung hat die Entwaldung auch auf den Boden, denn dieser erodiert und das zerstört wiederum die Nahrungsgrundlage der Pflanzen, da der Boden langsam verdorrt.
Beim Anbau von Fair Trade-Kaffee wird versucht, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Nachhaltigkeit ist das oberste Gebot und daher werden keine Pestizide eingesetzt und der Boden wird so bestellt, dass es zu keinen Erosionen mehr kommt. Auch wird sehr darauf geachtet, dass die Produzenten und deren Helfer vor Ort gerecht bezahlt werden und soziale Arbeitsbedingungen vorfinden.
Mittlerweile ist der Kaffee aus dem fairen Handel sehr beliebt. Er schmeckt sehr gut und ist bekömmlich. Bio Espresso, Bio Kaffee aus Bolivien, Mexico, El Salvador und aus vielen anderen Fair Trade-Anbaugebieten gibt es in 250 Gramm, 500 Gramm und 1.000 Gramm Verpackungen im Shop zu kaufen.
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Von ef am 18. August 2010

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Am 5. August gab die US-Behörde NOAA – National Oceanic and Atmospheric Administration bekannt, dass der Hauptanteil des im Golf ausgelaufenen Öls nicht mehr vorhanden ist. Das Öl wurde laut der NOAA eingesammelt, verbrannt oder ist verdunstet, bzw. hat sich biologisch zersetzt.
Leider stellten jetzt mehrere US-Wissenschaftler verschiedener Universitäten des Bundesstaates Georgia, u.a Professor Charles Hopkins, fest, dass dies nicht stimmt. Das gesamte Ökosystem ist weiterhin stark gefährdet und etwa 90% des ausgelaufenen Öls sind nach wie vor hochgiftig.
Man fand heraus, dass nur etwa 10% des ausgelaufenen Öls aus dem Wasser entfernt wurde, 8 bis 12% ist verdunstet, ca. 4 bis 8% wurde von den Mikroorganismen abgebaut und 70 bis 79% des ausgelaufenen Öls befindet sich nach wie vor im Wasser. Man hat hierbei das Öl, welches an die Küsten der USA angespült wurde, nicht in die Berechnungen miteinbezogen.
Die Natur- und Umweltschutzorganisation Greenpeace hat daher beschlossen, sich ein eigenes Bild über die genauen Schäden direkt vor Ort im Golf von Mexiko zu machen. Medienvertreter und Wissenschaftler sind mit an Bord und werden selbst das Wasser untersuchen. Insgesamt wird das Schiff sich drei Monate lang dort aufhalten. Mehr Informationen dazu gibt es unter http://www.greenpeace.de/.
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Von ef am 16. August 2010
Der Fairtrade Labelling Organizations International (FLO) e.V. gab heute bekannt, dass in diesem Jahr der Absatz von Produkten aus dem fairen Handel um 15% zum Vorjahr gestiegen ist. Insgesamt wurde damit ein globaler Umsatz von über 3,4 Millionen Euro erzielt. In Deutschland zählte man einen Zuwachs von 26%.
Besonderen Grund zur Freude haben damit vor allem die 1,2 Millionen Bauern und deren Helfer sowie die Produzenten der insgesamt 60 Länder aus der Dritten Welt. Durch den nachhaltigen Anbau der Produkte und dem fairen Handel haben somit die Menschen aus Asien, Afrika und Lateinamerika die Chance, sich auf dem weltweiten Markt zu behaupten und das zu Bedingungen, die fair den Einheimischen gegenüber ist.
Insgesamt haben in 2009 etwa 827 Produzenten sich an den Regelungen des fairen Handels gehalten und Produkte wie Kaffee, Kakao, Rohrzucker, Bananen und vieles mehr auf dem Weltmarkt vertrieben. Etwa 12 Millionen Euro haben die Bananenbauern wieder für die Weiterentwicklung des Fair Trades eingesetzt.
Bei den deutschen Verbrauchern kommen die Produkte aus dem fairen Handel sehr gut an. Etwa 322 Millionen Euro haben die Menschen hierzulande für Fair Trade-Produkte ausgegeben. Man hat sogar ausgerechnet, dass sich die Entwicklung in den letzten fünf Jahren sogar verdreifacht hat.
Fair Trade steht für nachhaltige Produktion von Waren, für faire Arbeitsverhältnisse und soziale Behandlung, sowie Entlohnung der Bauern, Arbeiter und Produzenten von Entwicklungsländern. Auch im Shop gibt es eine große Auswahl an Produkten aus dem fairen Handel.
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Von ef am 11. August 2010

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Etwa 80.000 Imker gibt es derzeit in Deutschland. Diese sorgen mit ihren ca. 1 Mio. Bienenvölker dafür, dass die Wild- und Kulturpflanzen weiter bestehen und dass der Mensch nicht verhungern muss. Die Biene hat eine wichtige Aufgabe. Sie bestäubt die Pflanzen und versorgt uns mit Honig. Ihre weltweite wichtige Bedeutung ist jedem bekannt und doch haben wir Menschen Grund zur Sorge, denn nicht nur die Varroamilbe, Bienenseuchen und Pilzbefall sind schuld an dem Massensterben der Bienenvölker, nein auch der Mensch sorgt, durch die Verwendung von bienengefährdenden Insektiziden, wie zum Beispiel das Insektizid Clothianidin, für die Dezimierung einer der wichtigsten Nutztiere überhaupt.
Weltweit schätzt man, dass es etwa 20.000 verschiedene Bienenarten gibt. 500 Bienenarten findet man in Deutschland und etwa 700 in ganz Europa. Die bekannteste Biene ist die Honigbiene. Verwandt sind sie auch mit den Hummeln, Holzbienen, Pelzbienen und Wespenbienen. Bienen ernähren sich vom Nektar der Blüten und von deren Pollen. Ihre Waben mit dem Honigvorrat legen die Tiere nicht für den Menschen an, sondern ursprünglich ist das die Nahrung der Bienen im Winter. Die Bienen und ihre Blütenpflanzen sind perfekt aufeinander angepasst. Besonders faszinierend ist der Bienenstaat, indem jede einzelne Biene je nach Alter einer bestimmten Aufgabe nachgeht und alles für die Gemeinschaft tut.
Vor etwa zwei Jahren wurden ca. 20.000 Bienenvölker durch den Einsatz von Clothianidin geschädigt, bzw. getötet. Das Insektizid wird über die Wurzel und die Blätter der Pflanzen aufgenommen und verteilt sich dann in der ganzen Pflanze. Vor allem verwendet man dieses Gift gegen Blattläuse, die Weiße Fliege, Thripse und andere saugende und beißende Insekten. Trotz der großen Verluste der Bienenvölker wird dieses Gift und auch noch weitere Chemikalien mit der gleichen Wirkung nach wie vor beim Gemüse- und Getreideanbau verwendet.
Bereits Anfang 2010 beklagte man den Verlust von einem Viertel der Bienenvölker in Deutschland. Wie viele Kleintiere, Vögel und Insekten aufgrund der Nutzung von Insektiziden verschwunden sind, weiß man noch nicht.
Es sind aber nicht nur die Bienen und andere Tierarten stark gefährdet, sondern auch der Mensch, denn die giftigen Stoffe gelangen über die Lebensmittel und dem Wasser in den menschlichen Organismus. Es wird inzwischen sogar vermutet, dass die Insektizide Krebs auslösen können.
Aufgrund des Jahres der Biodiversität, forderte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger dazu auf, die Insektizide zu verbieten, die den Bienen schaden und somit auch uns Menschen Schaden zufügen. Auch der Deutsche Imkerbund e.V. verlangt eine Verschärfung der Kriterien, nach denen die Pestizide und Insektizide zugelassen werden. Man sollte außerdem den ökologischen Anbau in der Landwirtschaft und vor allem beim Anbau von Mais einen dreigliedrigen Anbau der Pflanzen fördern.
Ohne die Honigbiene werden viele Pflanzen, Tiere und zuletzt auch der Mensch aussterben. Wir Menschen tragen die Verantwortung dafür, und müssen anfangen umzudenken. Noch ist es nicht zu spät. Weitere Informationen zum Thema Bienensterben gibt es unter www.bund.net.
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Von ef am 8. August 2010
Vor 35 Jahren wurde die Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbH, kurz GEPA, ins Leben gerufen. Die GEPA ist die größte Fair Trade-Organisation in ganz Europa und ihr Ziel ist es, den umweltverträglichen und sozialen Handel weltweit zu fördern.
Mittlerweile arbeiten Hersteller aus Lateinamerika, Asien und Afrika als Genossen mit der GEPA zusammen und versuchen die Produkte zu einem fairen Preis und zu gerechten Bedingungen anzubauen und zu vermarkten.
Die Lebensmittel, Textilien und handwerklich erstellten Produkte werden bei ca. 6000 Aktionsgruppen, in Bio- und Naturkostläden, in Supermärkten, in etwa 800 Weltläden, in Bildungsstätten und Firmenkantinen vertrieben. Auch bei uns im Shop findet man eine große Anzahl an fair gehandelten und nachhaltig produzierten Waren.
Schon in 2009 wurde die GEPA für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis, als einer der drei besten Unternehmen nominiert, und gewann den Preis für die Kategorie „Deutschlands nachhaltigster Einkauf“.
In der Rubrik „Zukunftsstrategien (kleine und mittlere Unternehmen)“ hat man die GEPA in diesem Jahr als eines der drei erfolgreichsten Unternehmen gewählt, die die Themen Nachhaltigkeit und Fairer Handel vorbildlich umsetzen.
Die GEPA sorgt durch ihren Einsatz dafür, dass das Thema Fair Trade weltweit nicht nur umgesetzt, sondern zudem auch noch in aller Munde ist. Vor allem die strengen Regelungen, die die Partner der GEPA erfüllen müssen, sind die Vorreiterkriterien für die ökologischen und sozialen Richtwerte des fairen Handels.
Am 26. November 2010 wird zum dritten Mal der Deutschen Nachhaltigkeitspreis verliehen. In diesem Jahr haben sich etwa 560 Unternehmen für den Preis beworben.
Die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. möchte mit diesem Preis vor allem die Produkte, Marken und Unternehmen auszeichnen, die nicht nur wirtschaftlich arbeiten, sondern ihr Unternehmen unter umweltschonenden und sozialen Gesichtspunkten führen.
Weitere Informationen zum Deutschen Nachhaltigkeitspreis kann man unter www.deutscher-nachhaltigkeitspreis.de nachlesen.
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Von ef am 2. August 2010

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Etwa 17.000 Stierkämpfe und Stierrennen finden jährlich in Spanien statt. Leider kommt diese Art der Tierquälerei bei den meisten Menschen noch sehr gut an. Allem voran die Stierläufe in Pamplona, die jedes Jahr im Juli stattfinden. Über 1 Millionen Besucher machen bei dieser Stierhatz mit und einige verlieren dabei sogar ihr Leben.
Das katalonische Parlament hat in der vergangenen Woche beschlossen, dass es ab 2012 keine Stierkämpfe mehr geben wird. 68 Abgeordnete stimmten für das Verbot, 55 stimmten dagegen. Die konservative spanische Volkspartei will nun gegen diese Entscheidung beim Verfassungsgericht.
Leider wird es die sogenannte „Correbous“-Stierhatz weiterhin geben. Bei dieser Jagd durch die Gassen der Dörfer quält man die Tiere mit Knüppelschlägen und mancherorts werden sogar die Hörner der Tiere angezündet. An der Küste werden die Stiere ins Wasser getrieben, wo sie dann elendig ertrinken oder mit einem Gnadenschuss getötet werden. Auf den Kanarischen Inseln ist seit 1991 die Stierhatz verboten. Dafür haben sich illegale Hahnenkämpfe verbreitet und finden noch heute statt.
Die Tierschutzorganisation „Prou!“ aus Spanien hatte die Diskussion im katalonischen Parlament angeregt. Insgesamt präsentierten die Tierschützer 180.000 Unterschriften für das Verbot. Bei den Stierkämpfen werden die Stiere etwa eine halbe Stunde lang gefoltert und dann langsam und qualvoll getötet. Der Stier hat keine Chance zu entkommen oder sich zu wehren, denn die Helfer halten das Tier in Schach. Ist eines der Stiere zu wild, dann wird er vom Platz geholt und geschlachtet.
Auch wenn der Stierkampf nun in Katalonien ein Ende findet, leider wird diese qualvolle Tradition weiter betrieben. Denn es gibt in Spanien noch viele Gegenden, zum Beispiel Pamplona und Andalusien, in denen der Stierkampf sehr beliebt ist. Hier ist der Beruf des Toreros eine ehrenvolle Tätigkeit. Man kann nur hoffen, dass auch hier eines Tages ein umdenken stattfindet und die Tiere nicht mehr zu Tode gequält werden.
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Von ef am 29. Juli 2010
H2O – das ist der chemische Begriff des Elements Wasser. Man kann Wasser in drei verschiedenen Aggregatzuständen finden, nämlich im flüssigen Zustand als fließendes Wasser, im gefrorenen Zustand als Eis und erhitzt verwandelt es sich zu Wasserdampf. Es gibt kein anderes Element auf der Erde, das sich so verhält.
Der Hauptanteil des menschlichen Körpers besteht aus Wasser. Wissenschaftler haben festgestellt, dass es über 70% ist. Wenn der Mensch nicht genug trinkt, dann schädigt er den menschlichen Organismus und die Zellen trocknen aus. Man sollte daher mindestens zwei Liter Flüssigkeit am Tag zu sich nehmen.
Gerade in den Entwicklungsländern herrscht ein Mangel an sauberem Wasser. In den Industrieländern wird das Wasser gereinigt und gefiltert, bevor es in Flaschen abgefüllt oder in die Wasserleitungen eingespeist wird. Aufgrund von Umweltverschmutzung und Trockenheit haben viele Menschen nicht die Möglichkeit regelmäßig sauberes Wasser trinken zu können.
Pablo Solón, der bolivianische UN-Botschafter hat aus diesem Grund einen Beschluss ausgearbeitet, der besagt, dass sauberes Wasser ein Menschenrecht ist. Laut Untersuchungen der UNO sterben mehr Menschen aufgrund des Konsums von schmutzigem Wasser, als an Malaria, Masern oder Aids. Etwa 884 Millionen Menschen haben niemals die Chance sauberes Trinkwasser zu sich zu nehmen. Aus diesem Grund stirbt alle drei Sekunden ein Kind an den folgen von Wasserverschmutzung oder Wassermangel.
Bei der UNO-Generalversammlung wurde am Mittwoch, den 28. Juli 2010 beschlossen, dass sauberes Trinkwasser und eine sanitäre Versorgung ein Menschenrecht ist.
Insgesamt waren 163 Mitgliedsstaaten bei der Abstimmung dabei. 122 stimmten dem Antrag zu und 41 Staaten enthielten sich. Obwohl diese Resolution eine starke politische Aussage ist, kann niemand sich auf dieses Recht berufen. Es ist weder einklagbar und garantiert auch nicht, dass Wasser im Allgemeinen stets kostenlos ist. Mit diesem Beschluss möchte man vor allem an die Regierungen der UN-Mitgliedsstaaten appellieren, die Verantwortung für die Wasser- und Abwasserversorgung zu übernehmen. Gerade den wasserarmen Ländern sollte man deshalb finanziell unter die Arme greifen, damit auch deren Bewohner dieses neue Menschenrecht in Anspruch nehmen können.
In Bezug auf die Nachhaltigkeit, sollten die Menschen umdenken und Wasser als kostbarstes Gut erkennen. Fair Trade Produkte werden so produziert, dass die Ressourcen nicht ausgenutzt, sondern mit Bedacht genutzt werden. Auch das Wasser wird daher in einem sinnvollen Rahmen eingesetzt und nicht verschwendet.
Wer Produkte aus dem fairen Handel konsumiert, der tut nicht nur etwas für die Menschen aus den Entwicklungsländern, sondern auch etwas für den Erhalt der Natur und der Umwelt.
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